Die Rebsorte Aglianico stammt ursprünglich aus Griechenland wird aber inzwischen vorrangig in Süditalien angebaut. Die Hauptanbaugebiet sind Kampagnien, Basilikata aber auch Apulien. Sie zählt zu den besten Rebsorten Italiens, obwohl sie eigentlich ausserhalb von Italien kaum bekannt ist. DIe Pflanze selbst hat einen relativ langen Vegetationszyklus und wird erst im Oktober/November geerntet. Aus ihr entstehen dann dunkelrote, körperreiche, gehaltvolle Rotweine, die intesive Tannine enthalten. Es gibt Aglianico Weine, denen sogar die Qualitätsstufe DOCG vergeben wurde und zwar sind das die Weine rund um Taurasi oder eben der Aglianico del Vulture Superiore, der ebenfalls um 2010 den DOCG Status erhielt. Diese müssen mindestens 13,5% Alkohol enthalten und man findet sie in Basilikata rund um die Gemeinde Venosa.

Wegen des relativ hohen Tanningehalts, reifen die Weine in der Regel mehrere Jahre in Fässern und in der Flasche – dann erst kann sich die Qualität voll entfalten. Die Aglianico del Vulture Superiore reifen auf einer Höhe von fast 800m, was einzigartig für Europa ist. Man nennt diese Weine auch Barolo des Südens auch weil sie so langlebig sind.

Eine andere bekannt Variante des Aglianico stammt aus Castel del Monte. Die Region, benannt nach dem berühmten Schloss in Apulien, ist eine DOC-Wein- Bezeichnung und Region. Die Rotweine macht man entweder aus Aglianico oder Nero di Troia oder auch Montepulciano und stammen aus der Region um Trani.

Castel del Monte