Amarone Weine kommen aus der Gegend Venetien (Veneto) in der Nähe von Verona, um genau zu sein aus dem Valpolicella-Gebiet. Das Besondere an diesem Wein ist sein Herstellerverfahren, das ähnlich ist, wie das eines Süßweines. Man trocknet die Trauben vor dem Kelterprozeß. Dadurch erreicht man auch einen hohen Alkoholgehalt, der auch wieder typisch für den Amarone ist. Bereits 1968 hat man dem Wein den DOC und dann 2010 den DOCG Status verliehen. Den Namen hat der Amarone (amaro=bitter) von einer leicht bitteren Note, die man manchmal schmecken kann. Allerdings habe ich noch nie diese Bitterstoffe erschmeckt.

Es gibt einige Gemeinden im Valpolicella-Gebiet,in denen der Wein den Zusatz „classico“führen darf. Den Zusatz „Riserva“ dürfen dann die Weine führen, wenn sie entsprechend lange in Holzfässern greift sind. Folgende Rebsorten dürfen in einem Amarone DOCG enthalten sein: Corvina Veronese, Corvinone, Rondinella und Rebsorten aus der Provinz Verona zu kleinen Teilen. Übrigens ist es gut zu Wissen, dass die Amarone Weine nichts mit den Valpolicella Weinen zu tun haben. Sie wachsen nur in der selben Region. Zwar verwendet man in der Regel die gleichen Rebsorten, aber es dürfen und werden noch viele andere teilweise exotische Rebsorten hinzugefügt.

In unserm Weinshop führen wir lediglich drei verschiedene Amarone, die allerdings von höchster Qualität sind. Ein Wein hat seit Jahrzehnten ein amtliches Biowein Zertifikat, das nicht so einfach zu bekommen ist.